Vita

Meine berufliche Leidenschaft: Journalismus & Formatentwicklung, Business Development und digitale Transformation.

Aktuell bin ich als Transformation Partner für people & culture News Media National für die Medienmarken WELT und BILD im Einsatz und verantworte die Themen digitale Transformation, LeadershipNew Work und Business Strategie.

Bis August 2019 war ich als Head of Business Development Virtual & Augmented Reality bei Axel Springer SE tätig. Als VR/AR-Enthusiastin begeistere ich mich für Spitzentechnologien und deren Geschäftsmodelle. Für Axel Springer verantwortete ich die Strategie für Virtual und Mixed Reality -Aktivitäten und bündelte das Stakeholder-Management als Shareholder, Kollegin und Beraterin.

Die Rolle Business Development für Video habe ich in den USA, im Silicon Valley, verantwortet und fokussierte mich auf Geschäftsmodelle für Video und Audio und deren Monetarisierung.

Von November 2014 bis Juni 2017 habe als leitende Redakteurin Bewegtbild die Video-Strategie der Gemeinschaftsredaktion der B.Z. und BILD Berlin-Brandenburg entwickelt und umgesetzt, sowie interne und externe Content- und Technologiepartnerschaften aufgebaut und das Portal hubber.me gelauncht.

Meine Content-Expertise und Liebe zu narrativen Bewegtbildern habe ich aus meiner fünf-jährigen Tätigkeit bei der ARD als Regisseurin und Autorin, sowie bei der BBC History & Business in London in der Formatentwicklung für Langformate. Für meine Dokumentationen erhielt ich u.a. den Axel Springer Preis, den RIAS Digital Award und den Regino-Preis.

Für die Megaphon Awards 2019 war ich Jurorin in der Jury Digital.


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Nach Abschluss des Studiums der „Angewandten Medienwissenschaft“ 2008 mit dem Schwerpunkt Medienmanagement an der TU Ilmenau und der PUCP in Lima zog es mich zunächst nach Köln. Brainpool war die erste Talentschmiede. Die Zweite und gleichzeitig die Eintrittskarte in die öffentlich-rechtliche Welt war 2009 ein Volontariat beim Norddeutschen Rundfunk.

Im Anschluss realisierte ich als freie Journalistin, Autorin und Regisseurin vor allem Dokumentationen und Features für das NDR Fernsehen und Das Erste.

Als Stipendiatin der Sir-Hugh-Carleton-Greene-Stiftung ging ich 2014 für drei Monate mit dem internationalen Medien-Stipendium nach London: arbeitete zunächst bei der BBC, in der Formatentwicklung für Dokumentationen und anschließend im ARD Studio London. Im Herbst 2014 ging ich als Fellow des RIAS Journalistenprogramms in die USA, mit Stationen in Washington D.C., New York City und hospitierte schließlich bei CNN international im Headquarter in Atlanta.


Auszeichnungen:

2016 – RIAS 1st Digital Media Award

für die Dokumentation Feuerland Detroit – eine Stadt brennt aus.
Filmmusik von Julian Hecker

Das sagt die Jury:

„Der Autor Lucas Negroni und seine Produzentin Anika Giese geben dem deutschen Publikum spannende, atemberaubende Einblicke in die „brennenden Häuser” von Detroit. Technisch und inhaltlich ist der Film eine Meisterleistung. „Ganz nah dran” ist hier keine Floskel. Lucas Negroni begleitet die Feuerwehrmänner von Detroit hautnah und dokumentiert eindrucksvoll den Niedergang einer einstmals pulsierenden Metropole. Das Projekt zeigt, wie ein einzelner kreativer Videojournalist mit einer kleinen Kamera ganz anders in Situationen eindringen kann als klassische Drehteams.“

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2014 – Axel Springer Preis

für Nachwuchsjournalisten für die Produktion „Faltenfrei um jeden Preis“. Die Dokumentation über Anti-Aging-Therapien und die Gewinnung von embryonalen Stammzellen für diese Therapien in der Ukraine wurde mit dem ersten Platz ausgezeichnet.

Die Jury urteilte:

„Vor diesem Film muss gewarnt werden, er tut weh. Er versagt dem Zuschauer das Wohlgefühl der Unterhaltung, er ist schmucklos, er ist gut. Eine journalistische Leistung, die sich festsetzt in den Sinnen des Betrachters. (…) Die Autorinnen halten sich an die journalistischen Tugenden Neugier, Beharrlichkeit und Faktenortientierung und vermeiden vordergründige Gefühligkeit. Sie verlassen bei der Einordnung ihrer Informationen nicht die Grundsätze der Menschlichkeit und des beruflichen Ethos, verfallen nie ein einen unappetitlichen Sensationalismus.“

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2011 – Regino-Preis

für besondere Justizberichterstattung für die Dokumentation „Der Kachelmann-Komplex“. Eine Dokumentation um das Medien-Gericht der Vor-Verurteilung des Moderators Jörg Kachelmann.

Die Regino-Jury urteilte:

„Mit hoher handwerklicher Professionalität, gründlicher Recherche und überzeugender messerscharfer Analyse deckt die Dokumentation das Zusammenspiel hinter den Kulissen zwischen bestimmten einzelnen Print-Medien und Prozessbeteiligten auf. Ein herausragendes Beispiel für kritischen und unabhängigen Journalismus.“

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Und sonst?

Meine Arbeitssprachen sind Deutsch, Englisch und Spanisch. Neben Realisieren und der Liebe zu Bildern ist Ski Fahren meine Leidenschaft.